Aktuelle Vorsichtsmaßnahmen

Meine Lieben,

Eure und die Gesundheit meines privaten Umfelds sind mir sehr wichtig. Daher an dieser Stelle einige Hinweise:

Normalerweise treffe ich euch gerne sowohl überall in Deutschland als auch weltweit. Gerade spitzt sich allerdings die Lage wieder zu und ich empfinde das Infektionsrisiko bei langen Reisen mit dem oft doch sehr vollen Zug als zu hoch. Daher könnt ihr mich für’s Erste nur in Leipzig und der unmittelbaren Umgebung treffen.

Ich bitte euch außerdem, ein Treffen bei den leichtesten Erkältungssymptomen abzusagen- ich werde es genauso machen und euch bestimmt nicht böse sein. Solltet ihr nach unserem Treffen positiv auf COVID-19 getestet werden, bitte ich euch, mich per E-Mail zu informieren, auch wenn ihr meinen Namen nicht behördlich angeben wollt.

Während ich normalerweise vereinbarte Termine als sehr verbindlich empfinde, verstehe ich, dass dies aktuell nicht unbedingt möglich ist. Niemand weiß, ob nicht die nächste Dienstreise abgesagt wird, ob der Kundentermin überhaupt noch stattfinden kann, oder ob Hotelübernachtungen nächste Woche noch möglich sind. Meldet euch trotz aller Ungewissheit gerne- sollte die rechtliche oder tatsächliche Lage dann gegen ein Treffen sprechen, nun, dann müssen wir unser Treffen eben solange verschieben, bis es wieder passt. Auch dafür habe ich volles Verständnis- und wie sagt man so schön: Aufgeschoben ist schließlich nicht aufgehoben!

Ansonsten freue ich mich auch von all denen zu hören, deren Dienstreisen aktuell ausfallen und die deswegen erstmal keine Treffen einrichten können: Schreibt mir gerne und lasst mich wissen, dass es euch gut geht!

Bisous

Hannah

Wellness Special im Dezember

Eigentlich sollte sie ja besinnlich sein, diese Vorweihnachtszeit. Die Wirklichkeit sieht anders aus- die Liste der Dinge, die noch bis Ende des Jahres erledigt sein müssen ist lang, der Dezember und die Tage kurz. Geschenke wollen ausgedacht und besorgt werden, die Innenstädte sind voll und eine Weihnachtsfeier jagt die nächste.

Mein Plan, um diesem Wahnsinn für einige Stunden zu entkommen: Wir treffen uns am frühen Abend im Spa-Bereich deines Hotels und entspannen bei Ruhe und Wärme in der Sauna. Sobald wir uns aufgewärmt haben, genießen wir ein gemütliches Dinner und eine gute Flasche Wein. Anschließend ziehen wir uns zurück und schließen mit einer kleinen Auswahl an Massageölen an den Spa-Besuch an….

Triff mich im Dezember (bis zum 17.12.) zu Spa&Dinner für 6 Stunden (750 Euro, nur in Leipzig und unmittelbarer Umgebung) oder für 12 Stunden (1100 Euro).

Ich freue mich darauf, von dir zu hören!

Die Sorge um das Warum

Sexwork ist vielseitig, Sexworker sind vielseitig, das „Warum“ ist vielseitig. Das durch Filme und Medien vermittelte Bild ist es nicht: Begrifflich wird Sexwork häufig mit Ausbeutung in Verbindung gebracht, mit Missbrauch, mit Gewalt, mit Zwang. Meistens sind Sexworker in Krimis das Opfer, sei es physisch oder psychisch, in romantischen Komödien muss sich die Frau durch Richard Gere retten lassen.

Diese Geschichten sind nicht zwangsläufig unwahr- keinesfalls. Was Regel und was Ausnahme ist, das kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls wird die einseitige Darstellung der Wirklichkeit nicht gerecht. Aber für eine Gesellschaft, in der Frauen, die sich sexuell frei ausleben -auf die gleiche Art und Weise, wie Männer es seit jeher tun- nicht akzeptiert sind, ist es leichter, eben jene Frauen pauschal als Opfer zu betrachten. Leichter, als vielleicht die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass Frauen gerne Sex haben. Dass Polygamie keine männliche Eigenschaft ist. Dass es Frauen gibt, die mit gesellschaftlichen Tabus brechen, sich nicht an die Regeln halten und zwar weil sie es wollen- nicht weil sie von Männern dazu gezwungen werden.

Wenn du mit dieser Welt schon vertraut bist, dann weißt du das alles, vielleicht besser als ich. Wenn du es nicht bist, dann nimmt dir dieser Beitrag vielleicht deine Sorge- die Sorge, eine Notlage auszunutzen, etwas zu tun, das man eigentlich nicht tun sollte.

Damit du sicher sein kannst – wenn du es nach dem Lesen meiner Website noch nicht sein solltest- dass dies bei mir nicht der Fall ist, möchte ich dir erzählen, wie ich das, was ich tue für mich entdeckt habe- ob man es nun als Escort, Companionship oder Sexwork bezeichnen möchte.

Um vorab den gängigen Klischees zu begegnen: Ich habe keine Kinder, dich ich durchbringen muss. Ich habe keine Sucht, die ich zu stillen versuche. Ich hatte eine glückliche Kindheit. Und nein, ich habe keinen Zuhälter. Bitte verstehe mich nicht falsch, nicht jeder dieser Punkte schließt zwangsläufig eine selbstbestimmte Tätigkeit als Sexarbeiter aus- ich möchte nur deutlich machen, dass auch ganz andere Beweggründe eine Rolle spielen.

Neben meinem Studium habe ich immer schon gearbeitet, meistens Gelegenheitsjobs, nie länger dasselbe. Ich mag die konzentrierte Aufregung, wenn sich keine Routine einschleicht. Irgendwann hatte ich hier das Gefühl, alles bereits einmal gemacht zu haben. Der Gedanke an Escort spukte schon länger sehr versteckt in meinem Kopf herum. Sexuell war ich schon immer sehr experimentierfreudig, zu neugierig auf all das, was es noch zu entdecken geben könnte, um zur Ruhe zu kommen. An einen Menschen all die Erwartungen zu stellen, die man an das Leben, die Liebe und den Sex hat, erschien mir utopisch. Als ich Freunden irgendwann von meinem Doppelleben erzählte reagierten die Meisten weniger überrascht, als ich es erwartet hatte- man sah es beinahe als logischen nächsten Schritt.

Hin und wieder wurden meine Pläne so konkret, dass ich mir Agenturen anschaute, las und mich informierte. Gleichzeitig hatte aber auch ich Horrorgeschichten im Kopf – von Drogen, Abhängigkeit und Zuhälterei. Aber…dieses Bild wollte nicht so Recht zu dem passen, was ich las und sah. Der Gedanke lies mich einfach nicht mehr los. Also sagte ich mir, ich würde eine E-Mail schreiben, mich vorstellen und schauen, was passiert. Ich suchte mir eine Agentur, die so wenig nach Rotlicht aussah wie eben möglich. Ich nahm mir vor, mir alle Wege offen zuhalten, jede Abhängigkeit, finanziell und vertraglich, auszuschließen. Um jederzeit wieder zurück zu können. Nie irgendetwas zu müssen.

Ich hatte mein erstes Date, mein zweites und mein Drittes. Ich war aufgeregt und begeistert von den Menschen, die mir begegneten- und die so gar kein geeignetes Material für Horrorvorstellungen waren.

Manchmal verlaufen Abende nicht so, wie sie sollten, das ein oder andere Mal bin ich in brenzlige Situationen geraten. Die Möglichkeit, jederzeit aufhören zu können, die halte ich mir immer noch offen – ich habe noch nie auch nur darüber nachgedacht.

Rituale

Meine liebsten Dates sind die, die bereits ein paar Tage vorher geplant werden. Warum? Weil ich es liebe, mir für die Vorbereitungen Zeit zu nehmen. Ich will, dass alles (zumindest alles, das ich kontrollieren kann) genau so ist, wie du es dir vorgestellt hast. Ich will das Strahlen in deinem Gesicht sehen, wenn ich deine Erwartungen übertroffen habe.

Unter Umständen beginnt dies schon, wenn du Wünsche in Bezug auf mein Outfit äußerst- vieles hängt bereits in meinem Schrank, manches jedoch nicht. Der perfekte Anlass, meine Garderobe zu erweitern!

Spätestens aber am Tag unseres Dates nehme ich mir, wenn die Planung es zulässt, mehrere Stunden Zeit, mich auf den Abend vorzubereiten: Mit einer Gesichtsmaske, einem Peeling, einer duftenden Lotion. Ich liebe diese Zeit, für mich fängt der Ausbruch aus dem Alltag bereits jetzt an.

Ich versuche mir vorzustellen, wer du wohl sein magst. Was mich wohl erwartet. Wie sich der Abend entwickeln wird.

Und jedes Mal wieder bin ich ein bisschen aufgeregt, wenn ich ins Taxi steige und mich auf den Weg zu dir mache. Schließlich ist kein Date wie das andere.

Dinner Special

Achtung: Zur Zeit gilt das Dinner-Special bis auf weitere Ankündigung nicht mehr!

Ursprünglich nur für den Valentinstag erprobt, so hat mich das Dinner-Date- Konzept und die sich daraus ergebenden Dates doch sehr überzeugt. Ich finde es sehr schön, in Ruhe essen oder in die Sauna gehen zu können, ohne, dass dabei jemand auf die Uhr schauen muss und Sorge hat, wertvolle Zeit „zu verlieren“.

Mein Eindruck ist, dass dies besonders bei ersten Dates häufig zu kurz kommt. Das Risiko, für einen schlechten Abend doch recht viel Geld ausgegeben zu haben ist zu hoch. Das finde ich sehr verständlich aber dennoch schade, schließlich ist es doch gerade beim ersten Treffen sehr schön, sich in Ruhe kennen lernen zu können, ein Gefühl für den Gegenüber zu bekommen und die Spannung darauf, wie der Abend wohl weitergehen mag, langsam steigen zu lassen.

Aus diesem Grund habe ich beschlossen, zumindest fürs Erste daran festzuhalten. Es gilt also weiterhin: Wenn du mich zum Dinner oder zu einer anderen Veranstaltung oder Unternehmung einlädst, die du gerne mit mir teilen möchtest, so berechne ich nur die anschließend verbrachte Private Time (mindestens 2 Stunden). Natürlich sollte dabei auch die öffentlich verbrachte Zeit den Rahmen nicht sprengen.

Ich freue mich auf deine Einladung!